Monzoon: Rückzug aus Deutschland, Roaming-Abkommen mit GRIC

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Der Schweizer Anbieter von WLAN-Hotspots, Monzoon Networks AG, zieht sich aus Deutschland zurück. Noch verfügt Monzoon über 30 deutsche Standorte, diese würden aber in absehbarer Zeit an T-Mobile abgegeben. "Der Markt in Deutschland hat sich schwierig entwickelt", begründet Monzoon-CEO Matthias Koch den Rückzug. "Bei zehn Playern im Markt ist es nicht einfach, ein konsistentes Angebot aufzubauen." In der Schweiz sei dies um ein Vielfaches einfacher, so Koch weiter. Das Unternehmen will sich nun auf den Schweizer Markt konzentrieren, wo derzeit rund 50 Hotspots zur Verfügung stehen. Diese Zahl will Monzoon noch ausbauen. Monatlich würden etwa 10 neue Access-Points in Betrieb genommen, erklärte Matthias Koch dem NetzwocheTicker. Bis Jahresende rechnet er mit 70 betriebsbereiten Hotspots hierzulande. Vor kurzem konnte Monzoon mit der kalifornischen GRIC Communications ein Roaming-Abkommen für deren Enterprise-Lösungen abschliessen. GRIC bietet mit dem GRIC MobileOffice Firmenmitarbeitern sicheren Zugang in ihre Unternehmensnetzwerke von unterwegs. Zum GRIC TierOne Network gehören bereits 3000 WLAN- und Ethernet-Zugänge in 20 Ländern, dazu kommen über 35000 Dial-up-Zugänge in 150 Ländern. Das Roaming-Abkommen mit Monzoon eröffnet GRIC-Kunden alle Monzoon-Hotspots. Die Kosten werden dem Kunden auf der Rechnung seines lokalen Internet Service Providers ausgewiesen. Bisherige Partner in der Schweiz waren easynet und VIA NET.WORKS, die aber beide keine WLAN-Zugänge bieten. Neben Monzoon konnte GRIC auch Roaming-Verträge mit dem britischen WLAN-Anbieter The Cloud und dem niederländischen Wireless ISP PicoPoint abschliessen. Damit erschliesst sich GRIC über 2200 zusätzliche WLAN-Hotspots in Deutschland, Grossbritannien, Holland, Luxemburg, der Schweiz und Südafrika.