Nasdaq: Höhere Entschädigung für Facebook-Anleger
Die Technologiebörse Nasdaq erhöht die Entschädigungssumme für Anleger, die von der technischen Panne beim Facebook-Börsengang finanzielle Verluste erlitten haben.
Die Technologiebörse Nasdaq hat den Anlegern, die beim Facebook-Börsengang von der Softwarepanne betroffen waren, eine höhere Entschädigung geboten. Insgesamt 62 Millionen US-Dollar sollen den Geschädigten nun zukommen, meldet Heise.de. Zuvor hatte das Ausgleichsangebot rund 40 Millionen Dollar betragen.
Direkte Auszahlung
Die betroffenen Investmentfirmen sollen zudem beim jetzigen höheren Betrag die Summe direkt ausbezahlt bekommen, statt wie zuvor vorgesehen einen Teil als Vergünstigungen für zukünftige Handelsvorgänge zu erhalten.
Obwohl der Betrag erhöht wurde, erntet die Nasdaq immer noch Kritik. So sagte gemäss Futurezone der Berater Chris Nagy, dass die Summe noch immer nicht genug sei. Andere Firmen hatten angekündigt, rechtliche Schritte in Betracht zu ziehen, wenn die Summe die tatsächlichen Kosten nicht decke.
Fehlkäufe wegen Softwarepanne
Beim Facebook-Börsengang am 18. Mai kam es zu technischen Problemen. Die Software der Nasdaq war dem Ansturm nicht gewachsen und fror ein. Infolgedessen wussten viele Anleger über einen längeren Zeitraum hinweg nicht, ob und zu welchem Preis ihre Käufe getätigt wurden. Teilweise gab es auch Doppelkäufe. Auch die Schweizer Bank UBS hat so einen Verlust erlitten.
Wie Schweizer Rechenzentren auch im KI-Zeitalter nachhaltig arbeiten
Büsi in der Ecke, Büsi im Scheinwerferlicht
Die Post speichert digitale Briefe auf Google-Servern
Auditfähig. Und trotzdem schnell.
Google bringt KI-Laptop auf den Markt
Axacom übergibt Führung nach 20 Jahren in neue Hände
SDEA prüft neu auch, wie viel Wasser Rechenzentren verbrauchen
KI-Entlassungen steigern nicht die Rendite
Wie sich Vorschussbetrüger Vertrauen erschleichen