NetBase: Ein Viertel der Deutschschweizer surft mit ISDN

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23 Prozent der Deutschschweizer Haushalte mit Internetanschluss gingen zu Jahresende über ISDN ins Web. Dies ist ein Resultat aus der NetBase-Befragung der Publica Data AG. Damit hat sich ISDN gegenüber dem ersten Quartal 2003 sogar noch um einen Prozentpunkt verbessert. In der selben Zeit ist allerdings der Anteil der mit ADSL ausgerüsteten Haushalte von 11 auf 19 Prozent, jener mit Zugang über das Fernsehkabel von 11 auf 14 Prozent gestiegen. Bei weitem den grössten Anteil haben allerdings die Dial-up-Zugänge: Noch immer surfen vier von zehn Haushalten analog. Im ersten Quartal 2003 lag deren Quote aber noch bei 53 Prozent. Die Studie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Landesteilen auf. So sind in der lateinischen Schweiz die ADSL-Anschlüsse definitiv besser positioniert als in der Deutschschweiz. In der Romandie gehen 24 Prozente auf die schnelle Kupferleitung gegenüber 8 Prozent, die via Fernsehkabel surfen. Im Tessin sind es 20 Prozent ADSL und nur gerade 1 Prozent mit TV-Kabel. Dafür sind noch über die Hälfte (57 Prozent) der Tessiner Haushalte analog im Netz unterwegs (Romandie: 50 Prozent). Für die ganze Schweiz rechnet die NetBase-Befragung mit 354'000 ISDN-, 348'000 ADSL- und 216'000 Fersehkabel-Anschlüssen. Nicht vergessen darf man die noch immer hohe Zahl von Haushalten ohne Internetanschluss: 1,455 Millionen oder rund 47 Prozent haben weder Schmal- noch Breitband zuhause.