Neue Billig-Funktechnik könnte Telcos bedrängen

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Die Billig-Funktechnik Wimax stellt eine Bedrohung für Telefonkonzerne dar. Sie dürfte schon bald viele bestehende Netze überflüssig machen und neuen Anbietern von Festnetz- und Mobilfunk-Diensten den Weg ebnen, schreibt die "Berliner Zeitung" in ihrer Ausgabe vom 17. Januar. Wimax ist eine Fortentwicklung der Mini-Mobilfunktechnik Wireless LAN. Firmen wie Intel, Nokia, Redline, Alvarion und Airspan arbeiteten derzeit fieberhaft an der Einführung erster Wimax-Geräte und -Produkte. Während WLAN-Sender maximal 300 Meter weit empfangbar sind, erlaube Wimax die Übertragung über deutlich grössere Distanzen. "Wir erreichen mit Wimax 50 Kilometer Reichweite", betont der Kommunikations- und Netzwerk-Experte des Chip-Herstellers Intel, Gerhard Lesch, gegenüber dem Blatt. "Die erste Generation von Wimax wird in der zweiten Hälfte 2004 auf dem Markt sein." Die Übertragungsgeschwindigkeit sei mit bis zu 70 Millionen Zeichen pro Sekunde 23 mal höher wie die der schnellsten DSL-Anschlüsse im Telekom-Festnetz und mehr als 1'300 mal so schnell wie es die gebräuchlichste Handy-Datentechnik GPRS erlaubt. Zwar benötige die Technologie grössere Sender als WLAN. Dafür seien die so genannten Basisstationen deutlich kleiner und vor allem viel billiger als jene herkömmlicher Handy-Netze.