Online-Stellenmarkt Schweiz schrumpft auch dieses Jahr

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Die Betreiber der grossen Stellenplattformen in der Schweiz rechnen dieses Jahr mit einem erneuten Rückgang des Gesamtmarktes für Online-Stelleninserate. Je nach Schätzung soll dieser von 16 bis 20 Millionen Franken im Jahr 2002 auf 13 bis 17 Millionen Franken in diesem Jahr zurückgehen. 2001 hatten die Stellenplattformen noch einen Umsatz von deutlich über 20 Millionen Franken erzielt. Dennoch trotzen die etablierten und auch zahlreiche kleine spezialisierte Plattformen der Krise, meist durch rigorose Sparmassnahmen. Einige Job-Plattformen konnten dieses Jahr sogar wachsen. Vor allem der Ausblick in die Zukunft lässt die Betreiber hoffen, denn Experten rechnen damit, dass Tageszeitungen 20 bis 50 Prozent ihrer Einnahmen aus den Rubrikeninseraten an die Online-Mitbewerber verlieren werden. Die Online-Rubrikenmärkte insgesamt (Jobs, Autos, Immobilien etc.) generieren in der Schweiz schon jetzt mehr Umsatz als die Website-Werbung mit Banners und ähnlichen Werbeformen. Mehr zu diesem Thema in der aktuellen Netzwoche. Dort lesen Sie zudem, wie immer mehr Nachahmer von Blacksocks ihr Glück mit eigenen Aboangeboten versuchen, welche Expansionsstrategie PeopleSoft verfolgt und wie René Schmutz, Direktor der WEMF AG für Werbemedienforschung, die Rolle der WEMF in der Internetforschung sieht.