Onlinekauf in Europa: Skandinavier in Führung

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Der Norden belegt mit Abstand die Pole Position, der Süden hinkt weiter hinterher - dies sind zwei Resultate des aktuellen Internet Trends Regional Reports von Nielsen//NetRatings für Europa. Im Fokus des Reports für das vierte Quartal 2001 steht das Browsen im Internet nach Informationen über Produkte oder Dienstleistungen und der daraus erfolgrnde Online-Einkauf. Während Nord-, Mittel- und in geringerem Masse auch Südeuropa im Jahresvergleich in der Nutzung des Netzes zur Informationsbeschaffung zulegen konnten, ist die Entwicklung in Grossbritannien und Irland sogar leicht rückläufig. Im Vergleich der Regionen liegt UK/Ireland nun auf dem zweitletzten Rang vor Südeuropa. Dasselbe Bild bietet sich bei den getätigten Online-Einkäufen während der letzten sechs Monate: Auch hier haben die britischen Inseln an Boden verloren und werden nur noch von Südeuropa unterboten. In beiden Statistiken liegen die Briten und Iren unter dem europäischen Durchschnitt. Spitzenreiter sind die Nordländer, wo in der zweiten Jahreshälfte 2001 knapp ein Viertel auch eingekauft hatte. Der Gesamteuropäische Schnitt liegt bei 12 Prozent. Im Ländervergleich der Informationsbrowser kommt die Schweiz mit 34 Prozent nach Schweden (52 Prozent), Dänemark (41 Prozent) und Holland (35 Prozent) auf Rang vier vor Finnland (30 Prozent) zu liegen. Die Hälfte der Schweizer Browser haben gemäss dem Report auch online eingekauft. Mit 65 Prozent ist die Einkaufsrate in Deutschland am höchsten.