Oracle erfüllt die Erwartungen - Geschäft mit Datenbanksoftware stagniert
Das weltweit zweitgrösste Softwareunternehmen Oracle hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2005/06 seinen Gewinn um 38 Prozent auf 738 Millionen US-Dollar gesteigert. Der Nettogewinn stieg um 10 Prozent auf 519 Millionen US-Dollar und stagnierte damit im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz ist durch Zukäufe von 2,22 Milliarden US-Dollar auf 2,91 Milliarden US-Dollar gestiegen. Ohne Akquisitionen hätte er 2,768 Milliarden US-Dollar betragen. Der Umsatz aus dem Verkauf neuer Softwarelizenzen ist um zwölf Prozent auf 629 Millionen US-Dollar gestiegen. Der Lizenzumsatz im Stammgeschäft mit Datenbanksoftware hat hingegen bloss ein Prozent auf 492 Millionen US-Dollar zugenommen. Im Anwendungsgeschäft legte er um 84 Prozent auf 127 Millionen US-Dollar zu.
Für das laufende Quartal rechnet Oracle mit einem Umsatz von 3,47 Milliarden gegenüber 2,76 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal.
Ende 2004 hatte Oracle die Übernahme von Peoplesoft abgeschlossen. Nach den kleineren Akquisitionen der Softwareunternehmen Retek, Oblix und ProfitLogix, hatte Oracle vor zehn Tagen den Kauf der deutschen Siebel angekündigt.
Für das laufende Quartal rechnet Oracle mit einem Umsatz von 3,47 Milliarden gegenüber 2,76 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal.
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