Oracle muss bis zu 900 Millionen Dollar abschreiben
Der us-amerikanische Softwarekonzern Oracle rechnet nach der Übernahme des Konkurrenten PeopleSoft mit einem Abschreiber von 500 bis 900 Millionen US-Dollar. Wie das Unternehmen am Montagabend der US-Börsenaufsicht SEC meldete, fällt die Wertberichtigung unter anderem wegen dem geplanten Abbau von 5'000 Stellen an. Zudem seien Abschreibungen auf den Immobilien von PeopleSoft notwendig. Mitte Januar hatte gab Oracle bekannt, dass nach der zum Jahresanfang abgeschlossenen Übernahme bei PeopleSoft rund 5'000 von 11'200 Stellen abgebaut werden. Ursprünglich hatte Oracle einmal angekündigt, PeopleSoft nach der Übernahme ganz zu liquidieren. Die Übernahme von PeopleSoft kostete Oracle insgesamt rund 10,3 Milliarden US-Dollar.
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