Oracle und PeopleSoft in der Sackgasse

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Oracle konnte zwar übers Wochenende laut eigener Aussage mehr als 60 Prozent der PeopleSoft-Aktionäre dazu bewegen, ihre Aktien zu verkaufen, doch die weiteren Verhandlungen mit PeopleSoft würden in einer Sackgasse stecken, wie Oracle gestern der US-Presse gegenüber erklärte. Das PeopleSoft-Management verweigert jegliche Gespräche, bis Oracle sein Angebot von derzeit 24 Dollar je Aktie erhöht. Oracle seinerseits fordert das PeolpeSoft-Management auf, sofort seine Pläne einer als "Giftpille" bezeichneten Emission neuer Aktien zurückzunehmen. Durch die Ausgabe neuer Peoplesoft-Aktien könnte die Akquisition für Oracle extrem teuer werden, PeopleSoft könnte die Transaktion so sogar verhindern. Wahrscheinlich wird es bei der jetzigen Situation darauf hinauslaufen, dass Oracle an der Jahresversammlung im April oder Mai die PeopleSoft-Führung mit genügend Stimmen der Aktionäre durch eine eigene ersetzen will, meint die New York Times.