Orange will bald über eine Auslagerung der Infrastruktur entscheiden
In einem Interview mit dem Tagesanzeiger bestätigte Orange-Chef Andreas Wetter, den technischen Betrieb seiner Infrastruktur auslagern zu wollen. Ein Entscheid könne schon in wenigen Wochen erfolgen. Dabei sei es möglich, dass der derzeitige Personalbestand von 1'250 Beschäftigten auf unter 1'000 sinken werde.
Die Meldung, dass Orange eine Auslagerung der Infrastruktur in Erwägung ziehe, kursierte im November erstmals durch die Presse. Damals hiess es, als Partner stünden Alcatel, Ericsson und Nokia im Gespräch.
Ein solcher Schritt wäre interessant, weil in der EU die Trennung der Telcos in Netze und Dienste erwogen wird. Damit sollen die Wettbewerbschancen der kleineren Dienstleister verbessert und die Tarife gesenkt werden. Wie sich Brüssel auch entscheiden wird, die Schweiz wird das nicht betreffen, selbst wenn die EU auf die Schweiz Druck machen würde: "Fernmeldedienste sind bis heute nicht Gegenstand von bilateralen Abkommen. Es besteht deshalb auch kein direkter Zwang zum Nachvollzug einer eventuellen EU-Regelung", erklärte Bakom-Sprecher Bernhard Bürki gegenüber der Netzwoche.
Wetter sagte gegenüber dem Tagesanzeiger weiter, Orange werde nicht in die Letzte Meile investieren, da sich der Aufbau einer Infrastruktur nicht rechne. Es könnten aber Festnetzprodukte gemeinsam mit Partnern angeboten werden. Wer diese sein könnten, sagte er nicht. Auch im Internetbereich könnte Orange zusammen mit anderen Dienstleistungen anbieten. Wetter sieht dabei Cablecom als möglichen Partner - obwohl Cablecom stets deutlich gemacht habe, dass man sich für Reseller-Angebote nicht öffnen wolle, so der Orange-Chef.
Umfrage von Syndicom und Ecoplan
KI belastet Arbeitnehmende in der ICT-Branche
Uhr
BACS warnt
Betrüger nutzen Psychotricks für analoges Skimming
Uhr
Letzte Chance zum Einreichen
So wirst du Master of Swiss Apps 2026
Uhr
Advertorial von MondayCoffee
KI wird zum gnadenlosen Auditor des Digital Workplace
Uhr
"Wi-Fi sucks"
Harry Potter im Jahr 2026
Uhr
Neuer Verein
Finanzbranche und Polizei sensibilisieren gemeinsam gegen Finanzbetrug
Uhr
Fachkräftemangel in der Cybersicherheit
Dem Schweizer Cybernachwuchs fehlt es an KI-Kompetenzen
Uhr
Gemeinsame Professur ausgeschrieben
HSLU und CSEM bündeln Kompetenzen für Robotik und KI
Uhr
EU-Kodex unterzeichnet
Dentsu setzt sich für Transparenz bei KI-Inhalten ein
Uhr
Das war die IFA 2026
Menschenähnliche Roboter sollen Aufgaben von Menschen übernehmen
Uhr