P2P-Börsen im Knatsch und vor Gericht

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Vergangenen Montag mussten sich die Betreiber der auf FastTrack-Technologie basierenden Internet-Tauschbörsen Kazaa, StreamCast (Morpheus) und Grokster in einer Vorverhandlung vor Gericht verantworten. Kläger sind die amerikanische Film- und Photoindustrie. Anstatt sich auf das Argument der Tauschbörsenvertreter einzulassen, die den Richter Stephen Wilson davon überzeugen wollten, dass ihre Dienste in die gleiche Kategorie fallen wie Videorecorder, will dieser zunächst prüfen lassen, ob die drei Tauschbörsenbetreiber Urheberrechtsverletzungen bei Filmen und Musik Vorschub leisten. Doch damit nicht genug: auch untereinander liegen die Tauschbörsen im Knatsch. Nachdem der beliebte Tauschdienst Morpheus letzte Woche keine Verbindung mehr zum P2P-Netzwerk herstellen konnte, gab das holländische Unternehmen Kazaa gestern Dienstag bekannt, Musisccity hätte ihre Lizenzgebühren für die Basistechnologie FastTrack nicht bezahlt, weshalb dem Dienst die neue Version 1.5 von FastTrack nicht geliefert wurde. Morpheus schaut sich nun nach einem neuen P2P-Protokoll um und scheint bereits fündig geworden zu sein: Die neue Morpheus Preview Edition basiert auf der Gnutella-Technologie.