Panne bei Projektausschreibung löst Untersuchung im BIT aus
Auf Antrag des Direktors des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT) hat das Eidgenössische Finanzdepartement gestern Dienstag eine Administrativuntersuchung im BIT angeordnet. Als externer Untersuchungsbeauftragter ist Jürgen Brönnimann, Lehrbeauftragter und Honorarprofessor an der Universität Bern, eingesetzt worden, wie das Finanzdepartement mitteilt.
Anlass der Untersuchung ist eine im Juni vom NetzwocheTicker publik gemachte Panne bei einer Projektausschreibung des Bundes, an der das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), das Bundesamt für Informatik- und Telekommunikation (BIT) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) beteiligt sind. Das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten hat, soll über Insiderwissen verfügt haben und sich so einen unrechtmässigen Vorteil bei der Vergabe verschafft haben. Zur Klärung der Vorwürfe hat der Direktor des BIT nun sämtliche Evaluationsunterlagen sicherstellen lassen.
Den NetzwocheTicker erreichte damals ein als vertraulich eingestufter Evaluationsbericht für ein IT-Projekt in Millionenhöhe. Der zugespielte Bericht liess diverse Fragen offen, unter anderem beim Zuschlagsverfahren selbst. So war das Unternehmen, das später den Zuschlag erhalten hat, in der ersten Rangliste bei der Preiseingabe weit entfernt vom günstigsten Angebot. Nach Nachverhandlungen lag es bei allen Stundenansätzen jeweils rund fünf Franken unter den Minimalangeboten der Konkurrenz. Pikantes Detail: Der Chef dieses Unternehmens war früher schon als externer Projektleiter an Vorphasen dieses Projekts beteiligt gewesen.
Anlass der Untersuchung ist eine im Juni vom NetzwocheTicker publik gemachte Panne bei einer Projektausschreibung des Bundes, an der das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), das Bundesamt für Informatik- und Telekommunikation (BIT) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) beteiligt sind. Das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten hat, soll über Insiderwissen verfügt haben und sich so einen unrechtmässigen Vorteil bei der Vergabe verschafft haben. Zur Klärung der Vorwürfe hat der Direktor des BIT nun sämtliche Evaluationsunterlagen sicherstellen lassen.
Den NetzwocheTicker erreichte damals ein als vertraulich eingestufter Evaluationsbericht für ein IT-Projekt in Millionenhöhe. Der zugespielte Bericht liess diverse Fragen offen, unter anderem beim Zuschlagsverfahren selbst. So war das Unternehmen, das später den Zuschlag erhalten hat, in der ersten Rangliste bei der Preiseingabe weit entfernt vom günstigsten Angebot. Nach Nachverhandlungen lag es bei allen Stundenansätzen jeweils rund fünf Franken unter den Minimalangeboten der Konkurrenz. Pikantes Detail: Der Chef dieses Unternehmens war früher schon als externer Projektleiter an Vorphasen dieses Projekts beteiligt gewesen.
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