Politik und Unternehmen

Parlamentarische Gruppe für Digitale Nachhaltigkeit lanciert neues Partnermodell

Uhr | Aktualisiert

Die Parlamentarische Gruppe für Digitale Nachhaltigkeit will interessierten Unternehmen die Möglichkeit bieten, bei ICT-Themen mitzureden.

Die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit will nach eigenen Angaben ihre Strukturen professionalisieren und führt zu diesem Zweck ein neues Partnermodell ein. So können sich künftig Firmen und andere Organisationen, die sich laut der Gruppe "aktiv für die digital nachhaltige Verwendung und Entwicklung von ICT" einsetzen wollen, inhaltlich und finanziell an der Trägerschaft beteiligen.

Diskussionen zu ICT-Themen lancieren

Mit dem neuen Modell hat sich die die 2009 gegründete Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit das Ziel gesetzt, die Diskussion zu Themen wie gescheiterte Informatikprojekte in der Bundesverwaltung, Open Source Software, Open-Government-Data-Projekte und digitale Überwachung zu lancieren.

Bisher beteiligen sich sechs Schweizer Informatik-Unternehmen an dem neuen Modell (4Teamwork, Adfinis Sygroup, Becompany, NTS Workspace, Puzzle ITC und Snowflake Productions).

Neues Erscheinungsbild

Ausserdem erneuert die Parlamentarier-Gruppe ihr visuelles Erscheinungsbild und nennt sich künftig als Kurzform "Parldigi". Dieser Name war bisher als Twitter-Name @parldigi und Hashtag #parldigi verwendet worden.

Als Initiative der Swiss Open Systems User Group /ch/open wird die Parlamentarier-Gruppe durch Edith Graf-Litscher, Nationalrätin SP Kanton Thurgau, und Christian Wasserfallen, Nationalrat FDP Kanton Bern, präsidiert. Im Kernteam sind Balthasar Glättli (Nationalrat Grüne Kanton Zürich), Kathy Riklin (Nationalrätin CVP Kanton Zürich), Lukas Reimann (Nationalrat SVP Kanton St. Gallen), Rosmarie Quadranti (Nationalrätin BDP Kanton Zürich) und Thomas Weibel (Nationalrat GLP Kanton Zürich). Ausserdem sind weitere 41 National- und Ständeräte Mitglied der Gruppe.

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