Prominente neue Google-Dienste unter Kritik

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Wie heise online berichtet, stossen die drei neuen Google-Dienste bei den Benutzern nicht unbedingt auf Gegenliebe: Mit scholar.google.com will Google eine Suchplattform für die Wissenschaft anbieten. Der Leipziger Medienwissenschaftler Marcel Machill kritisierte gegenüber der dpa allerdings, dass der Dienst noch mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen habe. So sei der Suchalgorithmus angesichts vieler nutzloser Treffer noch nicht optimal und ein grosser Teil der Resultate sei nicht anzeigbar, weil es sich um Zitate handle. Grösstes Manko aus Sicht des Deutschen ist aber, dass Google auf Unbestimmt nur für die englischsprachige Wissenschaft zur Verfügung stehe. Damit werde der US-zentrismus der Wissenschaft nur noch verstärkt. Auch die am Montag für Deutschland gestartete Google-Produktsuche Froogle fand keine ungeteilte Zustimmung bei den Usern. Wie heise berichtet, wird in Foren und Blogs häufig moniert, eBay-Händler seien überrepräsentiert. Schliesslich sind auch die Download-Zahlen für die Google-Desktop-Suche eher ernüchternd. Laut einer Studie von Majestic luden lediglich 640'000 Anwender in den ersten beiden Wochen nach der Lancierung das Tool herunter.