RealNetworks überlässt Musikkäufer nicht Apple
Apples Erfolg mit seinem Online-Musikservice ruft die Konkurrenz auf den Plan. Gemäss Pressemitteilung startet Streamingspezialist RealNetworks nun ebenfalls einen Dienst, der den Download einzelner Stücke erlaubt. Der Dienst soll RealOne RHAPSODY heissen und als Co-Brand mit dem schon bekannten Musikdienst RHAPSODY angeboten werden. Der Preis pro Song beträgt nicht wie bei Apple 99 sondern bloss 79 US-Cent. Damit will sich RealNetworks einen Teil der Windows-User sichern, bevor sich Apple, voraussichtlich Ende dieses Jahres, über diese hermacht.
Was aus der Pressemitteilung nicht hervorgeht sind verwendete Dateiformate und DRM-Menachismen. Genau davon ist Erfolg oder Misserfolg des Dienstes aber massgeblich abhängig, wie Apple eindringlich beweist. Apple lässt das Kopieren der Musik-Dateien auf drei weitere Computer, das unbeschränkte brennen auf CDs sowie das laden auf MP3-Player zu.
So grosszügig dürfte das ebenfalls vor kurzem angekündigte Angebot von Microsoft nicht ausfallen. Gemäss Bericht von ZDNet vom 26. Mai plant Rendmond nämlich ebenfalls einen Musikservice und werkelt dafür an seinem DRM-System. Dieses soll die Einschränkung der zeitlichen Abspielbarkeit auch auf MP3-Player gewährleisten.
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