Reichle & De-Massari baut 40 Stellen ab
Der Anbieter für komplette Verkabelungslösungen sieht sich aufgrund der Frankenstärke genötigt die Zahl seiner Arbeitnehmer zu reduzieren. Die Hälfte wird in der Schweiz entlassen.
Verkabelungsspezialist Reichle & De-Massari (R&M) muss fit für die Zukunft werden und ergreift Massnahmen, um die Kosten zu senken. Im Rahmen dieser Massnahmen entlässt R&M in der Schweiz 20 Mitarbeiter; weitere 20 Stellen werden durch Frühpensionierungen und natürliche Personalfluktuation abgebaut, wie das Unternehmen gestern mitteilte. R&M sehe sich dazu gezwungen, da dem Unternehmen die anhaltende Frankenstärke zu schaffen mache.
Sicherung der restlichen Arbeitsplätze
Obwohl R&Ms Umsatz in lokalen Währungen deutlich über dem Vorjahr liege, zeichne sich für das Geschäftsjahr 2011 - wegen des starken Frankens - ein Verlust ab. Zudem würde für 2012 von einer Verlangsamung der Konjunktur ausgegangen. Die Entlassungen seien nötig, um die verbleibenden 295 Arbeitsplätze in der Schweiz sichern zu können.
Entlassen würden Mitarbeitende aus allen Unternehmensbereichen. Von den Entlassungen nicht betroffen sei die für die Bearbeitung des Schweizer Marktes zuständige R&M Schweiz AG. Für die Betroffenen sei zusammen mit der Arbeitnehmervertretung ein Sozialplan erarbeitet worden, um die Folgen der Entlassung zu mildern. Bereits im August hatte das Unternehmen aus Wetzikon angekündigt, Teile seiner Produktion bis Mitte 2012 in ein eigenes Werk nach Bulgarien auszulagern.
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