Reisen.ch fordert von SWITCH anderes Verfahren zur Einführung von IDN
Die Regierungsstelle für .ch-Domains SWITCH plant ab dem 1. März nach dem Prinzip "First come, first served" neu auch Domain-Namen mit Umlauten zur Registrierung zuzulassen. Der Verwaltungsrat von reisen.ch ist jedoch der Ansicht, dass SWITCH durch dieses Vorgehen sowohl geltendes Bundesrecht wie auch die Interessen zahlreicher Unternehmen und Privater verletze. SWITCH habe es, laut reisen.ch, bis heute unterlassen, die bisherigen Inhaber von über 540'000 .ch-Domänen direkt über das geplante Verfahren zur Einführung des internationalen Standards IDN (Internationalized Domain Names) zu informieren. Die Inhaber hätten nach Art. 2 Abs. 3 der Verordnung über die Adressierungselemente im Fernmeldebereich (AEFV) mindestens sechs Monate vor der Einführung von IDN über das geplante Vorgehen benachrichtigt werden müssen. Für viele Betroffene Halter von Domain-Namen, so reisen.ch, werde das böse Erwachen erst nach dem 1. März 2004 kommen: Dann nämlich, wenn ein Dritter denselben Domaine-Namen, der bislang umschrieben werden musste, als erster mit Akzenten oder Umlauten registriert. Der bisher alleinige Halter sei dann gewzungen, sofern überhaupt möglich, seine Rechte zeitaufwändig und kostenintensiv auf dem gerichtlichen Weg durchzusetzen.
Reisen.ch verlangt daher von SWITCH unter anderem, dass auf den 1. März automatisch die entsprechenden Domain-Namen mit ä, ö , ü als inaktive Domain-Namen den Inhabern der entsprechenden Domains mit Umlauten oder ohne Akzent zugeteilt werden, um unrechtmässige Registrierung zu verhindern.
SWITCH bestätigt den Erhalt des Gesuchs von reisen.ch. Das Anliegen von reisen.ch werde geprüft, so Pressesprecher D'Alessandro. Switch werde erst nach einer Antwort an reisen.ch mit einer Stellungnahme an die Öffentlickeit treten.
Remote Code Execution
Cisco schliesst bereits ausgenutzte Sicherheitslücke im Secure Email Gateway
Uhr
Neocloud-Anbieter unter Druck
Gartner sieht Wertberichtigungen in Billionenhöhe bei KI-Infrastruktur
Uhr
Finanzkontrolle kritisiert
So (wenig) weit ist der Bund mit der Datengouvernanz
Uhr
BACS warnt vor Betrügern
Asiatische Onlineshops missbrauchen Vertrauen mit Swiss-Washing
Uhr
Company Profile
Zeix macht KI alltagstauglich
Uhr
Daywalker trifft auf Glitzer-Vampire
Twilight wäre ein viel kürzerer Film, wenn Blade vorkommen würde
Uhr
Digital Health Impulse
Wenn die IT mit der Spitex mitwächst
Uhr
Studie zu barrierefreier Telefonie
Schweiz ermöglicht Gehörlosen Telefonate rund um die Uhr - aber nicht per Video
Uhr
Daten von 115'000 Kunden betroffen
Offerz wird Opfer eines Hackerangriffs
Uhr
LiteLLM
Check Point warnt vor Sicherheitslücken in Open-Source-LLM-Gateway
Uhr