SAP-Business-Objects-Deal gut unterwegs - Cognos-CEO sieht nur Vorteile darin

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von fgr@netzwoche.ch
SAP beziffert die möglichen Synergien, die aus einem Zusammenschluss mit dem französischen BI-Anbieter Business Objects entstehen würden, auf 300 bis 320 Millionen Euro. Dies geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC von gestern Mittwoch hervor. Die Anleger aber liess auch diese Aussicht kalt: Denn Business Object musste für das dritte Quartal gestern einen Gewinnrückgang bekannt gegen. Der Umsatz stieg zwar um ein Fünftel auf 370 Millionen US-Dollar, der Nettogewinn sank hingegen um zwei Drittel auf 6,3 Millionen US-Dollar. Dies führte Business-Objects-CEO John Schwarz in der Medienmitteilung zurück auf einen Rückgang der Lizenzumsätze und auf Restrukturierungskosten entstanden aus den Akquisitionen. Gegenüber der Netzwoche sagte Robert G. Ashe, CEO von Business-Objects-Konkurrent Cognos, Business Objects sei in den letzten Quartalen nur dank Zukäufen gewachsen. Zudem habe Business Objects wichtige Entscheidungen hinsichtlich Plattform und Architektur noch nicht getroffen. „Hier sehe ich für SAP sehr viel Unsicherheit. Im Prinzip ist die BO-Übernahme für uns doch beste Werbung – im Independent Marketplace gibt es ausser uns jetzt niemanden mehr“ so der Cognos-Chef. Das gesamte Interview lesen Sie in der aktuellen Netzwoche 38.