SAP will Oracles Siebel-Kunden abjagen

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Europas grösstes Softwarehaus SAP hat sein Programm "Safe Passage" zur Gewinnung von Kunden der von Oracle aufgekauften Unternehmen auf Siebel-Kunden ausgeweitet. Wie schon den J.D. Edwards- und PeopleSoft-Kunden soll nun auch ihnen, die sich durch die Übernahme durch Oracle verunsichert fühlen, der Wechsel zu SAP erleichtert werden, teilte SAP am Montag in Boston mit. SAP bietet dazu technische Hilfe bei der Umstellung auf SAP-Programme und finanzielle Anreize an.
Oracle hingegen will mit dem "Project Fusion", in dem Teile der eingekauften Individualtechnologien verschmolzen werden sollen, der Netweaver-Plattform von SAP die Stirn bieten. Die Netzwoche hat aus aktuellem Anlasse John Wookey, verantwortlich bei Oracle für die Integration von PeopleSoft und JD Edwards, interviewt. Das erste Applikations-Set von Project Fusion soll gemäss Wookey 2008 auf den Markt kommen. "Ich würde wirklich gerne mal eine Liste mit den Unternehmen sehen, die tatsächlich zu SAP übergelaufen sind", kommentiert Wookey SAPs Aussagen, wonach Oracle-Kunden zu SAP überlaufen würden. Das ganze Interview mit Wookey lesen Sie in der Netzwoche 38 von morgen Mittwoch.