SBB schreibt seine Outsourcing-Verträge neu aus

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Die SBB haben im Handelsamtsblatt die drei Outsourcing-Veträge neu ausgeschrieben, die 2006 auslaufen. Es handelt sich dabei erstens um den Support der SAP-Plattform, zweitens den Betrieb und den Support der Service-Desk- und Desktop-Infrastruktur mit 15'000 Endanwendern, 500 Client-Applikationen und 200 Mainframe sowie Nicht-Mainframe Applikationen und drittens um den Betrieb und den Support von Mainframe-Rechnern und allen betriebsnotwenigen Middleware und Application-Services. Für die erste Aufgabe ist bis anhin HP zuständig, für die letzten beiden T-Systems.
"Wir gehen auf jeden Fall wieder ins Rennen", erklärte T-Systems-Pressesprecher Daniel Hinz auf Anfrage. "Wir werden alles geben, letztlich entscheidet aber die SBB", so Hinz weiter. SBB-Mediensprecher Roland Binz erklärte, dass die eingehenden Anträge in einem zweiten Schritt geprüft und die qualifizierten Unternehmen zur Einreichung eines Angebotes eingeladen werden. "Den Zuschlag erhält dann das wirtschaftlich günstigste Angebot." Detailauskünfte, etwa, wie gross das Auftragsvolumen ist, wollte er keine geben. Brancheninsider gehen laut inside-it von einem Auftragsvolumen von 80 Millionen Franken pro Jahr aus. Neben T-Systems und HP kommen nur wenige Schweizer Unternehmen in Frage, die sich für ein Outsourcing-Projekt dieser Grössenordnung bewerben können: Dazu gehören Swisscom IT Services, EDS und IBM. Schlusstermin für die Einreichung der Teilnahmeanträge ist der 14. Januar 2005.