Geschäftsbericht 2025

Zögernde Kunden bescheren Adnovum einen Umsatzrückgang

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von René Jaun und ahu

Adnovum hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 110 Millionen Franken erwirtschaftet – rund 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Der IT-Dienstleister sieht die unsichere wirtschaftliche Lage als Grund für den Rückgang.

(Source: Tim Reckmann / pixelio.de)
(Source: Tim Reckmann / pixelio.de)

Adnovum hat ein herausforderndes Geschäftsjahr 2025 hinter sich. Für den Softwareanbieter war das Jahr geprägt "von einem volatilen Marktumfeld und einer spürbaren Zurückhaltung der Kunden", wie das Unternehmen mitteilt. Auf wirtschaftliche Unsicherheiten hätten viele Kunden mit einer selektiveren Investitionsstrategie reagiert. Bei Adnovum führte das zu einem rückläufigen Auftragsvolumen im Bereich Individualsoftware.

Insgesamt verbucht Adnovum einen Umsatz von 110 Millionen Franken. Das sind rund 6 Prozent weniger als die 2024 verzeichneten 117 Millionen Franken und deutet auch auf ein Resultat leicht unter jenem von 2023 hin, als Adnovum einen Umsatz von "über 110 Millionen Franken" kommunizierte.

Die Profitabilität bezeichnet Adnovum als "solide". Genauere Zahlen nennt das Unternehmen wie üblich nicht.

Dafür erklärt Adnovum, man habe im vergangenen Geschäftsjahr gezielt in die strategische Neuausrichtung investiert. So baute der Softwareanbieter seine Cybersecurity- und IAM-Services aus, schloss neue Partnerschaften und übernahm Anfang 2026 schliesslich die Unternehmen Koch IT und Ispin, wie Sie hier lesen können. Abgesehen von Cybersecurity habe man in neue Angebote für AI-native Software Engineering sowie in strategische Partnerschaften mit Google Cloud, Microsoft Azure und T-Systems investiert, fügt Adnovum hinzu. Und schliesslich baute das Unternehmen auch sein Angebot auf Basis der staatlichen e-ID-Trust-Infrastruktur aus.

Das Bild zeigt einen mittelalten Herrn mit dunklem Anzug, weissem Hemd und roter Krawatte vor einem neutralen Hintergrund.
Reto Isenegger, Mitglied des Verwaltungsrats und Interim-CEO bei Adnovum. (Source: Adnovum)

Reto Isenegger, Mitglied des Verwaltungsrats und Interim-CEO des Unternehmens, kommentiert: "Wer heute digitale Lösungen entwickelt, muss Sicherheit und künstliche Intelligenz frühzeitig und durchgängig berücksichtigen. Genau darauf haben wir Adnovum im vergangenen Jahr ausgerichtet. Mit dem Ausbau unserer Kompetenzen in Cybersecurity und AI-native Software Engineering stärken wir unsere Position als Partner für die sichere digitale Transformation."

 

Lesen sie auch: Der Bund treibt die Neuausrichtung der Unternehmensplattform Easygov voran. Um Version 2.0 des Portals zu realisieren, beschafft die Verwaltung Dienstleistungen und Produkte mit einem Gesamtvolumen von maximal 98 Millionen Franken, unter anderem bei Adnovum.

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