Schweizer Software ist gefragt
Schweizer Software-Hersteller steigerten ihren Absatz im 2012 im Schnitt um sieben Prozent.
Die Schweizer Software-Industrie ist laut den Herausgebern der neuesten Ausgabe des Swiss Software Industry Index eine "kleine, aber rasch wachsende und recht krisenresistente Branche". Der Swiss Software Industry Index beruht auf einer Webumfrage unter 140 Software-Herstellern durch das Berner Beratungsbüro sieber&partners in Zusammenarbeit mit inside-it.ch.
Vermehrtes Outsourcing im Bankensektor?
Trotz massivem Spardruck in vielen Kundenbranchen sei der Umsatz der Schweizer Software-Industrie im ersten Halbjahr 2012 um sieben Prozent gewachsen, heisst es in einer Mitteilung zur Studie. Auch die Auftragslage habe um acht Prozent zugelegt, trotz des Abbaus bei den Informatik-Organisationen der Grossbanken. Oder vielleicht gerade deswegen. Es sei denkbar, dass Banken, die Ihre lokalen Informatik-Abteilungen schliessen, vermehrt auf Hilfe externer Software-Spezialisten angewiesen seien.
Trotz dem angekündigten Stellenabbau bei den IT-Abteilungen der Grossbanken seien weiterhin viele Fachkräte gesucht: 61 Prozent der 140 Schweizer Softwarefirmen suchten derzeit Mitarbeitende. 46 Prozent der Software-Firmen bildeten zudem selbst Lehrlinge aus.
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