SMS-Gebühren kommen europaweit unter Druck

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Diverse europäische Verbraucherorganisationen gehen gegen die ihrer Ansicht nach überhöhten SMS-Preise vor. Die französische Gruppe UFC-Que Choisir beispielsweise fordert die Senkung der Gewinnmargen für Textnachrichten von derzeit 82 Prozent auf 47 Prozent. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, plant UFC-Que Choisir zusammen mit Partnerorganisationen eine entsprechende Beschwerde bei der Europäischen Kommission einzureichen. Dies berichtet die Online-Ausgabe des Wall Street Journals. Die italienische Verbraucherorganisation Codacons ihrerseits vermutet, dass die drei italienischen Mobilfunk-Anbieter Vodafone, Telecom Italia Mobile und Wind Infostrada eine Preisabsprache getroffen haben. "Alle italienischen Anbieter verlangen denselben Preis, 15 Cent, für etwas, das eigentlich 0,01 Cent kostet", wird der Codacons-Sprecher Stefano Zerbi zitiert. Weitere Kampagnen laufen auch in Spanien und Grossbritannien. Das Verschicken von Textnachrichten kostet die Mobilfunkbetreiber wenig, weil mit den SMS nur kleine Datenmengen herumgeschoben werden. Sind die Bestrebungen der Verbraucherorganisationen erfolgreich, könnten die Preise für SMS in Europa deutlich sinken.