Software AG mit Abbauplänen nach Verlusten

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Die Software AG hat im ersten Quartal 2003 einen Gesamtumsatz von 100,2 Millionen Euro erzielt. Im Vergleichsquartal 2002 waren es noch 116,4 Millionen. Der Umsatzrückgang entstand laut Medienmitteilung der Software AG vor allem durch den schwachen Dollarkurs, die schwierige Geschäftslage in Deutschland und ein rückläufiges Geschäft mit Projektdienstleistungen. Der operative Gewinn vor Steuern beträgt 2,3 Millionen Euro. Im Vorjahr resultierte noch ein Verlust von 2 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern wurde durch einmalige Restrukturierungskosten in Höhe von 23,8 Millionen Euro belastet und weist einen Verlust von 9,7 Millionen Euro aus. Für die Zukunft plant das Unternehmen weitere Massnahmen zur Ergebnisverbesserung: In Deutschland soll durch Restrukturierung die Personalkapazität von rund 240 Vollzeitstellen eingespart werden. Die Umsetzung wird derzeit mit dem Konzernbetriebsrat beraten. Im Ausland fallen etwa 60 Vollzeitstellen weg. Dort sind die Personalmassnahmen bereits weitgehend umgesetzt. Laut General Manager Rolf Aebi war die Schweiz davon nicht betroffen, allerdings wurde 2002 das Webfactory-Team unter dem Namen Ocean Window ausgelagert. Per Ende März 2003 beschäftigte die Software AG 2976 Mitarbeiter, davon 1745 im Ausland. Die Unternehmensleitung rechnet im laufenden Jahr mit einem stabilen Produktgeschäft (Wartung und Lizenzen), im Bereich Projektdienstleistungen mit einem leichten Rückgang.