SoZ: Abbau bei Swisscom IT Services drastischer als bekannt?

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400 Vollzeitstellen sollen bei Swisscom IT Services bis Ende 2005 abgebaut werden, berichtete gestern die SonntagsZeitung unter Berufung auf interne Dokumente. Gegenüber der Netzwoche bestätigte Swisscom-IT-Services-CEO Urs Stahlberger die Angaben des Blattes. Die kürzlich von Swisscom bekannt gegebene Streichung von 300 Stellen bei der IT-Dienstleistungstochter gilt demnach nur für das nächste Jahr und verschweigt den Abbau von 100 weiteren Arbeitsplätzen im Jahr 2005. Zudem wolle das Swisscom-Tochterunternehmen die Standortzahl kräftig reduzieren: Von den heute bestehenden 18 Büros sollen bis Ende 2004 noch sieben in Lausanne, Freiburg, Bern, Luzern, Zürich, Weinfelden und St. Gallen beibehalten werden. Bei den Rechenzentren will sich Swisscom IT Services gemäss der SonntagsZeitung auf den Standort Bern-Ostermundigen konzentrieren. Der Abbau soll bis Ende 2006 Einsparungen von rund 284 Millionen Franken bringen. Wie weit sich diese Pläne umsetzen lassen, bleibt abzuwarten: Während sich die Gewerkschaften im Bericht der SonntagsZeitung kampfbereit geben, zeigt sich Urs Stahlberger verhandlungsbereit, zumindest was die Schliessung von Standorten betrifft.