Swift baut Rechenzentrum bei Zürich
Die Bankenorganisation „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication“ (Swift) baut ein neues Rechenzentrum in der Schweiz.
Swift will mit dem neuen Rechenzentrum den innereuropäischen Datenfluss von den USA abkoppeln. Bisher wurden die im niederländischen Zouterwoude abgewickelten Transaktionen im US-amerikanischen Culpeper gespiegelt. Diese Praxis geriet unter Druck, als bekannt wurde, dass Swift den US-Behörden Zugriff auf ihre Daten gegeben hatte.
Bereits im Oktober hatte Swift angekündigt, ein Rechenzentrum die Schweiz verlegen zu wollen. Nun haben zwei Verantwortliche der Swift gegenüber der NZZ bestätigt, dass die Anlage im Einzugsgebiet von Zürich gebaut werden soll. Ausschlaggebend für die Standortwahl soll das hiesige Niveau des Datenschutzes, die politische Stabilität, die zuverlässige Stromversorgung sowie das gute Ausbildungsniveau gewesen sein. Das Bankgeheimnis wurde in diesem Zusammenhang nicht erwähnt.
Das neue Rechenzentrum soll etwa 240 Millionen Schweizer Franken kosten und 50 Mitarbeiter beschäftigen. Zunächst wird sich Swift in ein bestehendes Gebäude einmieten. 2012 soll ein eigens errichtetes neues Gebäude bezogen werden, dessen Standort zurzeit noch evaluiert werde.
Metzgerei in Köniz betroffen
Update: Angriffswelle auf Kühlanlagen erreicht die Schweiz
Uhr
Success Story: Swisscom
Wie die Parlamentsdienste KI sicher nutzbar machen
Uhr
Oliver Thome
Convotis Schweiz besetzt Chefsessel neu
Uhr
"Cyber Security Hub"
Finanzkontrolle ist (fast) zufrieden mit Meldeplattform des BACS
Uhr
Vertrauen in KI schaffen
Wie Unternehmen Schatten-KI und Datenabflüsse in den Griff bekommen
Uhr
Emma Walmsley
HP findet neue Konzernchefin
Uhr
IT-Planung für die nächsten drei Jahre
Kanton Bern rechnet mit IT-Kosten von über 610 Millionen Franken
Uhr
Prompt-Künstler
Schweizer Luft hilft beim Prompten
Uhr
SMS des Todes
Manipulierte SMS legt Android-Smartphones lahm
Uhr
IFZ-Studie zur Banken-IT
Banken modernisieren ihre IT um den Kern herum
Uhr