Swisscom I: Nach neun Monaten in 2004 stagniert der Umsatz, und der Gewinn schmilzt

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Swisscom schreibt auch nach neun Monaten des Geschäftsjahres 2004 weniger Gewinn bei stabilem Umsatz. Der Umsatz stieg im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres nur gerade um 0,7 Prozent auf 7,525 Milliarden Franken, während der Reingewinn um 17,2 Prozent auf 1,138 Milliarden Franken sank. Der Verkauf des deutschen Telekom-Providers debitel am 8. Juni 2004 wurde in den Zahlen berücksichtigt. Etwas geringer fiel zum Stichtag 30. September auch der Personalbestand aus: 15'644 Mitarbeiter waren zu diesem Zeitpunkt für den Telekommunikationsanbieter tätig, 570 weniger als ein Jahr zuvor. Swisscom will auch im nächsten Jahr rund 390 weitere Stellen abbauen. Betroffen von den Streichungen sind 240 Arbeitsplätze bei Swisscom Fixnet und 150 bei Swisscom Solutions. Neue Technologien wie Voice over IP, ein intensiver Wettbewerb und die gegen Swisscom geplante Öffnung der "letzten Meile" führten zu weiter fallenden Preisen und damit auch künftig zu einem Kostendruck, heisst es in der Medienmitteilung. Während die Umsätze bei Swisscom Fixnet mit 4,284 Milliarden Franken in etwa gleich geblieben sind (plus 0,2 Prozent), hat Swisscom Mobile deutlicher zum Wachstum beigetragen. In der Mobilsparte wuchs der Umsatz um 5,3 Prozent auf 3,26 Milliarden Franken. Weiterhin im Krebsgang befindet sich Swisscom IT Services. Hier ging der Umsatz um 8,9 Prozent auf 144 Millionen Franken zurück. Interessant sind weiter die Zahlen der zur Fusion vorgesehenen Gruppengesellschaften Swisscom Enterprise Solutions und Swisscom Systems. Beide Unternehmen mussten Umsatzrückgänge hinnehmen (Enterprise Solutions minus 6,9 Prozent, Systems minus 16,9 Prozent). Gemeinsam erwirtschaftete man einen Umsatz von 1,06 Milliarden Franken. Bekannt gegeben hat Swisscom nun auch, unter welchem Namen die beiden Töchter ab dem 1. Januar 2005 gemeinsam auftreten sollen: Swisscom Solutions. In einer Telefonkonferenz zur Präsentation des Zwischenbereichtes kündigte Swisscom-CEO Jens Alder den Rückkauf von Aktien an, sollte bis Jahresende keine grössere Akquisition durchgeführt werden, was offenbar auch Alder für kaum wahrscheinlich hält.