Swisscom II: Wachstum und Investitionen bei Mobile, mehr ADSL-Marktanteil für Bluewin

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Einmal mehr konnte Swisscom Mobile die Kundenzahl erhöhen. Inzwischen kann die Swisscom-Tochter 3,945 Millionen Abonnenten und Prepaid-Kunden vorweisen. Den Zuwachs führt Swisscom vor allem auf den Erfolg des Datendienstes Vodafone live! zurück. Der Bereich mobile Daten und Mehrwertdienste steuerte denn auch 385 Millionen Franken (plus 12,6 Prozent) an den Mobilfunkumsatz bei. Leicht gesunken ist allerdings der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde (ARPU), nämlich von 82 auf 81 Franken. Mit einem deutlichen Anstieg der Anzahl versandter SMS um 11,3 Prozent auf 1,502 Milliarden bleiben die Kurznachrichten hingegen ein sicherer Wert. Eine Ausgabenerhöhung um 26,4 Prozent auf 354 Millionen Franken geht primär auf das Konto von Investitionen in den Breitband-Mobilfunk und dort vornehmlich in die GSM-Beschleunigungs-Technologie EDGE. Bei Swisscom Fixnet ist der Trend hin zu Breitbandanschlüssen gut zu beobachten. So sind die Einnahmen aus dem Internetverkehr über die Fixnetleitungen (Modem) um 30,9 Prozent auf nur mehr 85 Millionen Franken gesunken. Dagegen stiegen die Einnahmen aus dem Access-Geschäft insgesamt um 9,9 Prozent auf 1,397 Milliarden Franken. Dieser Anstieg ist auf die weiterhin positive Entwicklung bei ADSL zurückzuführen: Innert Jahresfrist konnte Swisscom Fixnet 334'000 neue ADSL-Anschlüsse aufschalten, 215'000 davon für die eigene Tochter Bluewin, die damit ihren Kundenbestand innert Jahresfrist praktisch verdoppelte. Damit ist der Anteil der Reseller am Schweizer ADSL-Markt in dieser Zeit von gut 44 auf 40 Prozent gesunken.