Swisscom im 3. Quartal: Etwas mehr Umsatz, etwas weniger Gewinn
Die Swisscom-Gruppe meldet ein verhältnismässig gutes drittes Quartal 2006. Während der Gewinn (vor Steuern und Abzügen) mit 1,04 Milliarden Franken lediglich um 3 Prozent unterhalb des Ergebnisses der Vorjahresperiode liegt, nahm der Umsatz sogar um 1,6 Prozent auf 2,42 Milliarden Franken zu. Bei Betrachtung über die ersten neun Monate des Jahres sieht Swisscoms Lage allerdings etwas weniger rosig aus: Der Nettoumsatz sank in dieser Periode um 1,4 Prozent, der EBIDTA-Gewinn um 12,7 Prozent und der Reingewinn gar um 25,5 Prozent.
Ein starkes Kundenwachstum macht Swisscom bei ADSL und in der Mobiltelefonie aus. Mit dem Wachstum des ADSL-Kundenstamms haben die rückläufigen Einnahmen aus der Festnetztelefonie kompensiert werden können, so Swisscom. Insgesamt verzeichnete Swisscom Fixnet am Ende des dritten Quartals 5,06 Millionen Festnetzanschlüsse. Im Jahresvergleich ist das ein Plus von 4,4 Prozent. Davon sind 1,31 Millionen ADSL-Anschlüsse (plus 29,2 Prozent), und davon wiederum entfallen 886'000 auf Bluewin und der Rest auf Kunden von ADSL-Resellern.
Im Jahresvergleich zugenommen hat auch der Mobilfunkkundenstamm, nämlich um 9,3 Prozent auf 4,56 Millionen Kunden. Swisscom führt diese Zunahme sowohl auf die Lancierung des Mobilfunkangebots von Migros als auch auf die Einführung neuer Preismodelle zurück. Aufgrund des Preiszerfalls ist der durchschnittlich erzielte Umsatz pro Kunde (ARPU) von 76 Franken auf 65 Franken gesunken - obwohl die Kunden durchschnittlich länger telefonierten als noch ein Jahr zuvor. Mit 29 Prozent stark gewachsen sind hingegen die einnahmen aus mobilen Datendiensten (160 Millionen Franken)
Die IT-Diesntleistungstochter Swisscom IT Services verzeichnete ein Umsatzplus von 37 Prozent. Darin spiegelt sich zu einem grossen Teil die im Januar erfolgte Übernahme von Comit wieder. Aufgrund der bereits angekündigten Rückstellung für Vertragsrisiken im Projektgeschäft ist der EBIDTA von Swisscom IT Services allerdings um 97 Millionen Franken eingebrochen. Diese Vertragsrisiken beträfen "wenige Projekte, die in der starken Wachstumsphase von Swisscom IT Services in den vergangenen Jahren akquiriert wurden", so Swisscom. Mit einer Anpassung der Führungsstruktur und der Prozesse seien die nötigen Korrekturmassnahmen bereits umgesetzt worden.
1'600 neue Mitarbeiter hat Swisscom in diesem Jahr bisher eingestellt, darunter 250 Auszubildende. Für nächstes Jahr kündigt das Unternehmen aber bereits an, aufgrund des Strukturwandels 390 Arbeitsplätze zu streichen.
Ein starkes Kundenwachstum macht Swisscom bei ADSL und in der Mobiltelefonie aus. Mit dem Wachstum des ADSL-Kundenstamms haben die rückläufigen Einnahmen aus der Festnetztelefonie kompensiert werden können, so Swisscom. Insgesamt verzeichnete Swisscom Fixnet am Ende des dritten Quartals 5,06 Millionen Festnetzanschlüsse. Im Jahresvergleich ist das ein Plus von 4,4 Prozent. Davon sind 1,31 Millionen ADSL-Anschlüsse (plus 29,2 Prozent), und davon wiederum entfallen 886'000 auf Bluewin und der Rest auf Kunden von ADSL-Resellern.
Im Jahresvergleich zugenommen hat auch der Mobilfunkkundenstamm, nämlich um 9,3 Prozent auf 4,56 Millionen Kunden. Swisscom führt diese Zunahme sowohl auf die Lancierung des Mobilfunkangebots von Migros als auch auf die Einführung neuer Preismodelle zurück. Aufgrund des Preiszerfalls ist der durchschnittlich erzielte Umsatz pro Kunde (ARPU) von 76 Franken auf 65 Franken gesunken - obwohl die Kunden durchschnittlich länger telefonierten als noch ein Jahr zuvor. Mit 29 Prozent stark gewachsen sind hingegen die einnahmen aus mobilen Datendiensten (160 Millionen Franken)
Die IT-Diesntleistungstochter Swisscom IT Services verzeichnete ein Umsatzplus von 37 Prozent. Darin spiegelt sich zu einem grossen Teil die im Januar erfolgte Übernahme von Comit wieder. Aufgrund der bereits angekündigten Rückstellung für Vertragsrisiken im Projektgeschäft ist der EBIDTA von Swisscom IT Services allerdings um 97 Millionen Franken eingebrochen. Diese Vertragsrisiken beträfen "wenige Projekte, die in der starken Wachstumsphase von Swisscom IT Services in den vergangenen Jahren akquiriert wurden", so Swisscom. Mit einer Anpassung der Führungsstruktur und der Prozesse seien die nötigen Korrekturmassnahmen bereits umgesetzt worden.
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