Swisscom steigert Umsatz und Gewinn

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von fgr@netzwoche.ch
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte Swisscom den Umsatz um 12,3 Prozent auf 8,08 Milliarden Franken steigern. Das Betriebsergebnis (Ebitda) stieg um 14,7 Prozent auf 3,28 Milliarden Franken, und der Reingewinn kletterte um 32,4 Prozent auf 1,63 Milliarden Franken. Positiv ausgewirkt hat sich die Fastweb-Übernahme. Ohne Berücksichtigung von Fastweb stieg der Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent oder 24 Millionen Franken. Der vergleichbare Ebitda sank um 0,9 Prozent oder 26 Millionen Franken. Der Umsatz von Swisscom Fixnet sank in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent auf 2,9 Milliarden Franken. Das Ebitda nahm im dritten Quartal 5,3 Prozent auf 463 Millionen Franken ab. In den ersten neun Monaten stieg es allerdings um 5,6 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken. Die Anzahl der Breitbandanschlüsse stieg gegenüber dem Vorjahr um 19,4 Prozent auf 1'558'000 Anschlüsse. Vom Bestand entfallen 1'118'000 Anschlüsse auf Retail-Kunden und 440'000 auf Kunden von anderen Anbietern. Bluewin TV nutzten Ende September 60'000 Kunden. Bis Ende des Jahres sollen es 80'000 sein, prognostizierte Schloter früher. Gegenüber der Presse sagte Swisscom-CEO Carsten Schloter heute Vormittag, dass er auf die zweite Jahreshälfte 2008 hin die Installationskosten für Bluewin TV von derzeit 1'300 Franken pro Kunde auf 750 Franken senken will. HDTV will Swisscom spätestens zur Euro 08 einführen. Der Umsatz von Swisscom Mobile nahm in den ersten neun Monaten um 4,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken zu. Das Ebitda stieg um 2,8 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken. Im dritten Quartal stieg es um 3,1 Prozent auf 495 Millionen Franken. Die Zahl der Kunden stieg um 331'000 (plus 7,3 Prozent) auf 4,89 Millionen. Ende September 2007 nutzten über 2 Millionen Kunden die Produkte der Liberty-Familie und 337'000 Kunden das Prepaid-Produkt M-Budget Mobile. Der Geschäftskundenbereich Solutions musste im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von 1,3 Prozent auf 768 Millionen Franken hinnehmen. Rückgängig war vor allem der Markt mit Sprach- und Datendienstleistungen. Dass der Rückgang nicht höher ausfiel liegt am guten Geschäft bei Projekten und Outsourcing. Das Ebitda liegt mit 93 Millionen Franken 63,2 Prozent über dem Vorjahr. Der Bereich Übrige schliesslich, zu dem auch Swisscom IT Services und Betty gehören, konnte den Umsatz in den ersten neun Monaten um 9 Prozent auf 664 Millionen Franken steigern. Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf das Wachstum im Bereich Informatik-Outsourcing bei Swisscom IT Services sowie Hospitality Services zurückzuführen. Das Ebitda ging dennoch um 6,2 Prozent auf 76 Millionen Franken zurück. Die Rückstellung von Swisscom IT Services vom Vorjahr und die Kosten für Betty belasteten das Ergebnis. Für das Gesamtjahr bleibt Swisscom bei seinen Prognosen: Der Umsatz soll 11,2 Milliarden bis 11,3 Milliarden betragen und das Ebitda bei 4,4 Milliarden bis 4,5 Millairden Franken liegen. Die Investitionen werden rund 2 Milliarden Franken betragen.