Swisscom will Applikationen von Drittentwicklern in einem Saas-Online-Shop anbieten
Wie Cash Daily heute berichtete wird Swisscom wohl Anfang November einen Marktplatz für Software-Miete eröffnen. Dort sollen Anwendungen von Schweizer IT-Spezialisten angeboten werden, die ihre Software auf Basis von Microsofts Share Point Services Technik entwickelt haben. Zentral ist Microsoft auch an anderer Stelle, da die Programme zuerst auf eine Plattform von Microsoft gestellt werden, bevor sie in Swisscoms virtuellem Laden landet. Die Software wird nicht verkauft, sondern vermietet. Abgerechnet wird je Monat und Nutzer. Die Miete wird dann zwischen Entwickler und Swisscom geteilt. Microsoft will angeblich 2008 auch in anderen Ländern ein solches Experiment starten.
Auf Anfrage der Netzwoche bestätigte Swisscom-Sprecher Sepp Huber dies, konnte aber noch nicht allzu viel preisgeben. Das Produkt soll allerdings unter dem Namen Teamnet laufen und Unternehmen und ihren Partnern helfen Geschäftsprozesse zu vereinfachen und effizienter zusammenzuarbeiten. Bei der Zielgruppe handelt es sich um kleine und mittlere Unternehmen. Allerdings soll die Markteinführung erst 2008 erfolgen. Für dieses Jahr ist allerdings ein Pilotprojekt geplant. Swisscom sieht für den Kunden Vorteile darin, dass er keine Investitionen in eigene IT-Infrastruktur tätigen muss und die Applikationen mit ein paar Klicks aktivieren kann. Die Applikationen sollen von überall her verfügbar sein und benötigen lediglich einen Web-Browser. Ausserdem besteht die Möglichkeit, diese vor dem Kauf zu testen. Der Kunde wird voraussichtlich nur das bezahlen, was er effektiv nutzt und kann aufgrund des Betriebs im Rechenzentrum von Swisscom ein hohes Mass an Sicherheit und Verfügbarkeit erwarten. Mit anderen Worten: Es handelt sich um das typische SaaS-Paket.
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