Switch befindet sich wieder vor Gericht

Uhr | Aktualisiert
von christian.walter@netzwoche.ch
Der Schweizer Domain-Registrar Switch befindet sich erneut vor Gericht, nachdem eine versuchte Einigung mit mehreren Hosting-Anbietern wegen der Switch-Tochter Switchplus gescheitert ist. Die Hosting-Anbieter werfen Switch vor seine Monopolstellung als Registrar zu missbrauchen, um über Switchplus Hosting-Dienstleistungen zu verkaufen. Das Angebot von Switchplus würde auf der Webseite von Switch bevorzugt behandelt werden, was zu einer Wettbewerbsverzerrung führe. Im Dezember hatten die Parteien noch versucht sich gütlich zu einigen, nachdem die Kläger zunächst eine superprovisorische Verfügung gegen Switch erwirkt hatten. Gemäss Pressemitteilung der Kläger wollte Switch in keinem der wesentlichen Streitpunkte einlenken - deswegen der erneute Gang vors Gericht. Doch damit nicht genug: Die Kläger streben neben dem laufenden Verfahren am Handelsgericht des Kantons Zürich neu noch eine Aufsichtsbeschwerde beim Bakom an. Ebenfalls angezeigt wurde Switch bei der Eidgenössischen Wettbewerbskommission (Weko). Bei den Klägern handelt es sich um Hostpoint, Green.ch, VTX Datacomm, Cyberlink, Cyon, Dynamic-net.ch, Genotec, Infomaniak Network, Multimedia Networks und Webland.
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