T-Systems mit Schweiz-Geschäft zufrieden
Der ICT-Dienstleister T-Systems kämpft mit Auftragsrückgängen und Anlaufkosten.
Der Umsatz von T-Systems ist im zweiten Quartal dieses Jahres um 1,5 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gestiegen.
Erfreuliche Nachrichten gibt es auch für die Schweiz: Das Unternehmen freue sich über einen guten Geschäftsgang, wie Unternehmenssprecherin Senta Kleger auf Anfrage mitgeteilte. So konnte der ICT-Riese in der Schweiz einen Grossauftrag von Valora an Land ziehen und laufende Verträge mit Kunden wie etwa der Kantonsapotheke oder KPT verlängern.
Anlaufkosten drücken Gewinn
Konzernweit ging im Vergleich zum zweiten Quartal des letzen Jahres die Zahl der Auftragseingänge jedoch um 11 Prozent zurück. Ursache hierfür sei laut Medienmitteilung der Abschluss mit der Deutschen Post DHL im zweiten Quartal des letzten Jahres, der Fokus auf die Umsetzung von Grossaufträgen und die Qualitätssicherung.
Entsprechend verzeichnete die Grosskundensparte zwar einen Gewinn vor Steuern von 200 Millionen Euro, was jedoch ein Minus im Vergleich zum Vorjahr von 14,7 Prozent bedeutete - "wegen Anlaufkosten" . Die bereinigte Gewinnmarge vor Steuern betrug 2 Prozent, während es vor Jahresfrist noch 3,4 Prozent waren. Als Aufwärtstrend wertete das Unternehmen die, gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres, verbesserte Gewinnmarge vor Steuern von 1,3 Prozent.
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