TV-Spots kommen ins Internet

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Ab heute Dienstag laufen auf über zwölf Websites, darunter MSN, ESPN und Lycos full-motion Video-Werbespots von Pepsi, AT&T, Honda, Vonage und Warner Brothers. Der sechswöchige Probelauf, so ein Artikel der New York Times von gestern Montag, könnte eine neue Ära der Internet-Werbung einläuten. Der Grund für die Suche der Online-Werber nach neuen Werbeformaten ist die wachsende Ausbreitung von Pop-Up-Blocker. Video-Werbespots sind zwar schon seit langem sporadisch im Web anzutreffen, die nun eingesetzten Formate sollen sich aber von diesen dadurch unterscheiden, dass sie Spots mit 30 Bildern pro Sekunde gestreamt werden können. Ausserdem lädt die neue Technologie des New Yorker Werbeunternehmens Unicast die Spots ohne dass es der Surfer merkt im Hintergrund, um sie dann browser-füllend abzuspielen. Gemäss Unicast sei der Spot zwar gegen Blocker immun, könne aber vom Surfer weggeklickt werden. Unicast hofft, im Laufe der Testphase 50 bis 75 Millionen Personen mit den Ads zu erreichen. Für die Schaltung von Werbung im Unicast-Format wollen Portale und Websites deutlich mehr Geld verlangen als für herkömmliche Werbeformen. Gemäss New York Times rechnet ESPN.com damit, für Tausend Views 35 US-Dollar zu kassieren.