UPC sagt Übernahme von SBC ab
Die holländische Kabel-TV-Gruppe United Pan-Europe Communications (UPC) hat die geplante Übernahme des Luxemburger Medienunternehmens SBS Broadcasting platzen lassen: UPC kann die Übernahme nicht mehr finanzieren, weil ihr Aktienkurs von über 80 auf unter 20 Euro eingebrochen ist. UPC hält bereits seit einiger Zeit eine Beteiligung an SBC in der Höhe von 23 Prozent. Die beiden Firmen hatten einen Preis von 2,8 Milliarden Dollar für die Übernahme der noch ausstehenden Anteile vereinbart. UPC sollte einen Teil davon in bar und einen Teil in Aktien bezahlen. Damit wird UPC wenigstens vorerst auch nicht Partnerin der TA-Media: Das Zürcher Verlagshaus betreibt zusammen mit SBC den Fernsehsender TV3.
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