Verwanzte Kreditkartenleser in europäischen Supermärkten erzeugen Millionenschäden
Der Diebstahl von Kreditkartendaten erreicht einen neuen Höhepunkt: Anscheinend wurden Kreditkartenleser bereits während der Produktion in China oder kurz danach mit einer Wanze versehen. Standen die Geräte einmal in europäischen Supermärkten, funkten sie einmal pro Tag Kreditkartendaten an Server in Pakistan. Erste Schadensschätzungen belaufen sich auf zwischen 50 und 100 Millionen Dollar. Dies berichtet das Wall Street Journal. Mittlerweile sind hunderte von Maschinen in wenigstens fünf europäischen Ländern aufgetaucht, darunter England, Irland, Belgien, die Niederlande und Dänemark. Betroffen sind unter anderem Filialen der zu Wal-Mart gehörenden Asda-Kette, Tesco und J Sainsbury PLC.
Optisch unterscheiden sich die manipulierten Geräte nicht von den sauberen, sie wiegen jedoch etwa 100 Gramm mehr als normal. In Folge wogen Ermittlergruppen tausende von Geräten überall in Europa. Die Wanzen wurden entdeckt, als ein Supermarkt-Wachmann verdächtige Geräusche auf seinem Handy meldete. Gemäss Joel F. Bremer einem hochrangigen US-Geheimdienstbeamten handelt es sich um eine angsteinflössende Entwicklung, da kleine, gut organisierte Banden mittlerweile Aktionen durchführen könnten, die vor kurzem nur Geheimdiensten offen standen.
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