Vier Milliarden Handynutzer bis Ende 2008
Ende 2008 könnte die weltweite Verbreitung des Mobiltelefons die 4-Milliarden-Grenze erreichen. Das gab die International Telecommunication Union (ITU) im Zusammenhang mit den Millenniumszielen in New York bekannt. In der Prognose zu berücksichtigen ist, dass in den Industrienationen viele Menschen mehr als ein Handy besitzen und sich in den Drittwelt- und Schwellenländern viele ein Handy teilen. Fakt hingegen ist, dass die Verbreitung von Handyabonnementen seit der Jahrtausendwende bis Mitte 2008 ein jährliches Wachstum von 24 Prozent verzeichnet. Während im Jahr 2000 die Verbreitung des Handys erst bei 12 Prozent lag, überstieg sie Anfang 2008 die 50-Prozent-Marke. Bis Ende 2008 wird eine Verbreitung von 61 Prozent erwartet. Ein starkes Wachstum verzeichnen die Schwellenländer China, Indien, Russland und Brasilien: Demnach hat China heute rund 600 Millionen Abonnenten, Indien 296 Millionen, Russland bald 200 Millionen und Brasilien 100 Millionen.
Wie Dr. Hamadoun Touré, Generalsekretär der ITU, in New York sagte, ist die ICT-Branche im Stande, die weltweite Vernetzung durch Telekommunikation zu gewährleisten, um die Millenniumsziele bis 2015 zu erreichen. Gemäss dieser von der UNO formulierten Ziele soll auch die Telekommunikation einen substantiellen Beitrag leisten, um in den Drittweltländern das wirtschaftliche Wachstum zu fördern sowie Hunger und Epidemien einzudämmen.
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