W3B-Analyse: Nutzer haben lieber Text- als Bannerwerbung
Die Akzeptanz der Werbung auf Websites sinkt weiter, Sponsored Links in Suchmaschinen stossen hingegen mehrheitlich auf die Zustimmung der User im deutschsprachigen Raum. Zu diesem Resultat kommt die 17. Erhebungswelle der W3B-Studie von Fittkau & Maass. Bei der Befragung im Oktober und November 2003 stimmten nur noch 41,2 Prozent der Aussage zu, Internetwerbung sei okay, da sie der Finanzierung von Websites diene. Im Frühjahr waren es noch 47,5 Prozent. Andererseits stieg der Anteil jener Nutzer, die angaben, dass sie Online-Werbung gar nicht beachteten auf 40,2 Prozent. Vor einem halben Jahr waren es noch 36,2 und vor einem Jahr 33,9 Prozent. Erstmals erhoben wurde die Einstellung der User gegenüber bezahlten Suchmaschineneinträgen: 57,8 Prozent sagten, sie betrachteten Werbe-Sucheinträge als akzeptabel, da sie der Finanzierung der Suchdienste dienen, immerhin 7,2 Prozent finden Suchmaschineneinträge interessant, 21, 6 Prozent lehnen sie ab und 3,6 Prozent haben noch nie einen solchen Eintrag gesehen. Unaufgefordert zugesandte Werbemails (Spam) haben bei den meisten Benützern keine Chance und landen bei 78 Prozent direkt im Mülleimer, 13 Prozent studieren immerhin die Betreffzeile. 7 Prozent der Befragten gaben an, Spam-Mails gelgentlich zu öffnen und zu lesen. Vom Nutzer bestellte E-Mail-Werbung wird hingegen grossteils gelesen: Nur 12 Prozent löschen auch bestellte Werbenewsletter meist sofort, 72 Prozent lesen diese oder überfliegen sie zumindest.
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