Weissbuch '04: ICT-Markt hat sich 2003 etwas erholt

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Die Zahlen der heute Donnerstag veröffentlichten 15. Ausgabe der Schweizer ICT-Markt-Untersuchung Weissbuch deuten auf ein Erreichen der wirtschaftlichen Talsohle hin. Zwar schrumpfte der Umsatz des gesamten ICT-Markts im letzten Jahr um 3,7 Prozent von 15,76 auf 15,18 Milliarden Franken. 2002 wurde jedoch noch ein Rückgang von 7,3 Prozent verzeichnet. Für eine weitere Besserung im Jahr 2004 spricht der Trend bei den PC-Verkäufen: Von den rund 1,1 Millionen im Jahr 2003 verkauften Einheiten (10,3 Prozent mehr als 2002) wurden über 600'000 im zweiten Halbjahr verkauft, im ersten waren es nur knapp 500'000. Am meisten PCs hat HP abgesetzt, nämlich 256'240 Einheiten, was einem Wachstum von 1,9 Prozent entspricht und einem Marktanteil von 22,9 Prozent. An der zweiten Stelle liegt Dell mit 179'000 verkauften Systeme und einem Wachstum von 13,3 Prozent. Mit einem Wachstum von 39,9 Prozent und 108'480 verkauften Einheiten konnte sich Acer auf dem dritten Platz hieven und Fujitsu-Siemens von dort verdrängen. Einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt aber der starke Preiszerfall. Dieser bewegt sich zwischen bestenfalls 13 Prozent im Businessbereich und bis zu 27 Prozent in der Kategorie Home. Für das Jahr 2004 rechnet Robert Weiss allerdings wieder mit steigenden Umsätzen im ICT-Markt. Diese optimistische Prognose begründet er mit anhalten guten Aussichten im Mobil-Bereich und mit der absehbaren Marktreife technologischer Innovationen, welche sich insbesondere auf das Business-Desktop-Segment positiv auswirken soll.