Weissbuch 2007: Schweizer PC-Verkäufe sind eingebrochen
In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr 7,6 Prozent weniger PCs verkauft als ihm Jahr davor. Dies ist das Ergebnis der alljährlich publizierten Weissbuch-Untersuchung zu den Verkäufen von Computern und Servern in der Schweiz. Besonders stark zurückgegangen sind die Verkäufe im Privatkunden-Bereich. Dies gilt für Laptops und noch drastischer für Desktops. Nach Ansicht des Herausgebers und Branchenexperten Robert Weiss haben die Verkäufe unter anderem unter der Verzögerung der Auslieferung von Windows Vista gelitten. Auch die Fussball-WM habe die Konsumenten eher zum Kauf neuer Fernseher als PCs animiert.
2007 sollen die Verkäufe aber wieder steigen, prognostiziert Weiss.
Am stärksten zurückgegangen ist der Verkauf von Desktops nämlich um 13 Prozent auf 724'000 Stück. Der Notebook-Verkauf ging nur leicht um 0,5 Prozent auf 649'000 Systeme zurück. Damit erreichten mobile Geräte einen Anteil am Gesamtmarkt von 47 Prozent. Nächstes Jahr dürften die "Läpis" die "Deskis" auch bei den Stückzahlen überflügeln, prognostiziert Weiss. Beim Umsatz ist dies längst geschehen.
Detaillierte Infos zu den Zahlen, auch zum Server- und Business-PC-Markt, lesen Sie in der nächsten Netzwoche 5.
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