Weissbuch 2008: Absatz steigt, Umsatz stagniert, Vista bleibt aus
1,5 Millionen Computer - Desktops und Notebooks - wurden letztes Jahr in der Schweiz verkauft. Das sind 8,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Da aber gleichzeitig die Preise rasant fielen, im Durchschnitt um 8,4 Prozent, stagnierte der damit erwirtschaftete Umsatz bei knapp 2 Milliarden Franken (minus 0,3 Prozent im Vergleich zu 2006). Diese Zahlen präsentierte heute Robert Weiss in der neuesten Ausgabe seines Marktberichts „Weissbuch“.
Am besten liefen demnach die Geschäfte im Consumer-Markt: 27 Prozent mehr Rechner wurden hier verkauft, während es im Geschäftskundensegment nur gerade 2 Prozent mehr waren. Damit hat sich Weiss’ letztjährige Prognose nicht bewahrheitet. Weiss rechnete damals mit einem Anstieg bei den Businesssystemen wegen der anstehenden Migration zu Windows Vista. Diese sei nun aber im grossen Stil ausgeblieben.
Weiter geschrumpft ist auch im letzten Jahr die Zahl der verkauften Desktopsysteme, nämlich erstmals auf unter 700'000 Stück. Derweil stiegen die Verkäufe bei den Laptops um 23 Prozent auf knapp 800'000. Allerdings attestiert das Weissbuch den grössten Preisnachlass auch bei den mobilen Systemen: 1490 Franken wurden letztes Jahr für einen Laptop noch bezahlt – rund 15 Prozent weniger als im Vorjahr.
Mehr zu den Ergebnissen des Weissbuchs 2008 lesen Sie in der Netzwoche Nr. 3 von nächsten Mittwoch.
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