Weko stimmt Cybernet-Übernahme durch Swisscom zu
Am 6. März hat die Weko es Swisscom erlaubt, den ISP Cybernet zu übernehmen, wie die Weko heute mitteilt. Die Anhaltspunkte für eine Begründung oder Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung hätten sich in der vertieften Prüfung nicht bestätigt, so die Weko.
Ende Oktober hatte Swisscom die Absicht bekannt gegeben, von der Viatel-Gruppe die Schweizer Tochter Cybernet für 15 Millionen Franken zu übernehmen, und am 19. Dezember entschied die Weko, diesen Kauf einer vertieften Prüfung zu unterziehen. Der Entscheid war spätestens für den 21. April erwartet worden.
Für einmal überraschend schnell hat die Weko nun entschieden, dass Swisscom durch den Zusammenschluss ihre Marktstellung bei den Breitbandanschlüssen nur geringfügig ausbauen könne. Die rund 20'000 Cybernet-Kunden, die nun zu Swisscom stossen, seien im Vergleich zum rasanten Wachstum der Breitbandinternetanschlüsse wenig. Zudem würden auch nach dem Zusammenschluss einige starke ADSL-Anbieter und Kabelnetzbetreiber sowie kleinere ISPs als Wettbewerber bleiben, so die Weko.
Cybernet hat sich als ISP auf KMU-Kunden konzentriert, und wie die Weko weiter schreibt, sei gerade dieses Segment unter den ISPs hart umkämpft. Weil KMU im Falle von Preiserhöhungen Anbieter wechseln, führe der Zusammenschluss nicht zu negativen Veränderungen der Wettbewerbsverhältnisse.
Ende Oktober hatte Swisscom die Absicht bekannt gegeben, von der Viatel-Gruppe die Schweizer Tochter Cybernet für 15 Millionen Franken zu übernehmen, und am 19. Dezember entschied die Weko, diesen Kauf einer vertieften Prüfung zu unterziehen. Der Entscheid war spätestens für den 21. April erwartet worden.
Für einmal überraschend schnell hat die Weko nun entschieden, dass Swisscom durch den Zusammenschluss ihre Marktstellung bei den Breitbandanschlüssen nur geringfügig ausbauen könne. Die rund 20'000 Cybernet-Kunden, die nun zu Swisscom stossen, seien im Vergleich zum rasanten Wachstum der Breitbandinternetanschlüsse wenig. Zudem würden auch nach dem Zusammenschluss einige starke ADSL-Anbieter und Kabelnetzbetreiber sowie kleinere ISPs als Wettbewerber bleiben, so die Weko.
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