Windows-Quellcodes: Microsoft nennt Verdächtige
Der Software-Konzern Microsoft hat bekannt gegeben, dass im Zusammenhang mit den im Internet illegal zirkulierenden Windows-Quellcodes eine undichte Stelle gefunden worden ist. Dabei handelt es sich um das Software-Entwickler-Unternehmen Mainsoft. In einem Unterverzeichnis seien Hinweise auf Mainsoft gefunden worden. Mainsoft habe für Microsoft Portierungen des Internet Explorers auf Unix angefertigt und hatte die Quelltexte von Windows 2000 lizenziert. Bei der Suche nach dem Täter arbeite man mit der US-Bundespolizei FBI zusammen, liess Microsoft verlauten.
Der im Internet zugängliche Windows 2000-Quellcode umfasst rund 31'000 Dateien mit rund 13,5 Millionen Programmzeilen. Die Source datiert vom 25. Juli 2000. Das gesamte Betriebssystem Windows 2000 soll gemäss Insidern zwischen 35 und 50 Millionen Zeilen enthalten.
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