Wollte HP seine PC-Sparte abstossen?
HP wollte Gerüchten zufolge sein PC-Geschäft an die asiatische Konkurrenz verkaufen.
Gerüchten zufolge stand HP davor sein PC-Geschäft abzustossen, wie Digitimes berichtet. Der US-PC-Hersteller war dem Bericht zufolge mit mehreren Computer-Herstellern im Gespräch, darunter Foxconn Electronics, Lenovo und Samsung.
Am besten solle HPs Geschäft zu Samsung gepasst haben. Das koreanische Unternehmen kurble derzeit sein Geschäft mit Notebooks an, das dem Bericht nach rückläufig sei. Andere Geschäftsbereiche hingegen wie LCD-TVs und Handsets für Mobiltelefone würden gut laufen. Auch verfüge Samsung im Vergleich mit Lenovo und Foxconn über die nötige Liquidität für eine Akqusition in dieser Grössenordnung.
Die Wahrscheinlichkeit, dass HP sein PC-Geschäft veräussern würde, sei aber als klein einzustufen, gibt sich Digitimes überzeugt, nennt hierfür aber keine Gründe. Betrachtet man den Absatz von HP-Computern hätte es diese aber gegeben. So fiel HPs Umsatz aus dem PC-Geschäft im letzten Quartal des vergangenen Jahres niedriger aus als erwartet. Interessant ist, dass die Verkaufsgerüchte ebenfalls im letzten Quartal auftraten, in dem HP seine schlechten Verkaufszahlen bekannt gab.
Ob das neu entwickelte und auf PalmOS basierende WebOS dem PC-Hersteller wieder Zuversicht gibt? Leo Apotheker, CEO von HP, verkündete gegenüber Bloomberg alle zukünftigen Geräte HPs, zu denen auch Tablets und Smartphones gehören, ab 2012 mit WebOS auszuliefern. Was sich in diesem Kontext eher als Bekräftigung denn als Abgesang auf die eigene Rechnersparte liest.
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