Wordverkaufsverbot vorläufig ausser Kraft gesetzt
Das amerikanische Berufungsgericht "Court of Appeals for the Federal Circuit" hat das von einem texanischen Gericht verhängte Verkaufsverbot für Microsofts Textverarbeitungsprogramm Word ausser Kraft gesetzt. Das Berufungsgericht ist damit auf Microsofts Antrag vom 18. August eingegangen, den Vollzug der einstweiligen Verfügung während des Berufungsverfahrens auszusetzen. Ansonsten hätte Microsoft ab dem 10. Oktober ein Verkaufsverbot gedroht. Eine Anhörung ist für den 23. September angesetzt.
Zum Verkaufsverbot kam es durch die Klage des kanadischen Softwareunternehmens I4i. Dieses hatte Microsoft wegen der angeblichen Verletzung eines XML-Patents verklagt. Das Gericht erliess darauf ein Verkaufsverbot für Microsoft Word 2003 und 2007 sowie andere darauf aufbauende Versionen für die USA. Zudem wurde Microsoft zur Zahlung von 190 Millionen Dollar an I4i verurteilt.
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