Yahoo und Microsoft verbinden Messaging-Dienste

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Anwender der Instant-Messaging-Dienste von Yahoo und Microsoft sollen ab dem zweiten Quartal 2006 direkt miteinander kommunizieren können, wie Microsoft gestern in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt gab. Die Anwender können dann Textnachrichten und ausgewählte Emoticons austauschen.
Instant-Messaging-Dienste waren bisher Insellösungen, die den Austausch sämtlicher Informationen nur innerhalb des jeweiligen Anbieters ermöglichten.
Für den Marktführer AOL, der derzeit laut Analysten mit seinem Instant-Messaging-Dienst einen Anteil von 56 Prozent erreicht, könnte das Zusammengehen von Yahoo und Microsoft zur Bedrohung werden. Analysten gehen davon aus, dass Yahoo und Microsoft gemeinsam bald einen Anteil von 44 Prozent erreichen werden. Google hat seinen Messaging-Dienst, der sich in der Beta-Version befindet, erst im August gestartet.