ZH-Regierung: Zeit nicht reif für E-Government
Der Zürcher Regierungsrat hat dem Kantonsrat einen Zwischenbericht über die Rechtsetzungsarbeiten zu E-Government vorgelegt. Diese hätten drei Hauptziele: Elektronisch angebotene Informationen und der elektronische Verkehr mit staatlichen Behörden sollen möglichst umfassend zulässig und möglichst niederschwellig zugänglich sein. Die Regelungen sollen unter Beibehaltung von Sicherheit und Qualität im bisher gewohnten Ausmass auf das Notwendigste beschränkt werden. Schliesslich soll mit einer entsprechenden Ausgestaltung des Service Public eine digitale Spaltung der Gesellschaft verhindert werden. Mit der Einführung der digitalen Signatur und einigen Gesetzesänderungen auf nationaler Ebene seien die Voraussetzungen für wirkliches E-Government noch nicht geschaffen. Solche Lösungen setzten zudem einen allgemein anerkannten Entwicklungsstand voraus, der noch nicht erreicht sei. Der Versuch, einen solch komplexen Regelungsbereich in einen kompakten Erlass aus einem Guss zu fassen, laufe Gefahr, ein abstraktes und vom Regelungsgegenstand isoliertes Ergebnis zu liefern. Der Regierungsrat schlägt daher vor, die Rechtsetzungsarbeiten beim e-Government in drei Bereiche zu unterteilen: Information, Verfahren und Organisation. Information meint im Wesentlichen die Bereitstellung und den Zugriff auf staatliche Informationen und Daten. Das Verfahren betrifft hauptsächlich den Rechtsverkehr mit staatlichen Behörden. Die Organisation beinhaltet Fragen des Service Public, der Sicherheit, der Finanzierung etc. Für jeden Bereich sollen in je gesonderten Konzepten die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Einführung von e-Government erarbeitet werden.
Kaleido 4
E Ink lanciert Farb-E-Paper mit Videowiedergabe
Uhr
3D-Modellierung mit KI
Ein Entwickler baut mit KI-Agenten einen digitalen Zwilling von Genf
Uhr
Smartphone-Verkäufe brechen ein
Preisdruck belastet den globalen Smartphone-Markt
Uhr
Mehr Kontrolle für regulierte Branchen
Update: Microsoft erweitert Sovereign Cloud um Kontrollfunktionen
Uhr
Karsten Donnay von der UZH im Interview
Wie Bevölkerung, Unternehmen und Politik die KI-Zukunft gestalten können
Uhr
Hintergrund
Wie sich die Schweiz eine ausgewogene KI-Zukunft sichern kann
Uhr
Nach Datenabfluss bei PK Softech
Update: Ransomware-Gruppe Akira fordert Lösegeld für Daten von über 100'000 Bundesangestellten
Uhr
Krypto-Corner
Finma bewilligt erstmals Schweizer Bitcoin-ETF
Uhr
Martin Resel
Swisscom findet neuen B2B-Leiter
Uhr
Stromausfall in Londoner Rechenzentrum
Störung bei Google Cloud beeinträchtigt zahlreiche Dienste in der Schweiz und Europa
Uhr