ZKB-Bankbelege langfristig und sicher speichern
Bankbelege, Passwörter oder digitale Daten sicher online speichern: ZKB-E-Banking-Kunden haben neu Zugriff auf den SaaS-Dienst Secure Safe.
Ab heute können Privatkunden der Zürcher Kantonalbank (ZKB) ihre Bankbelege in einem digitalen Schliessfach speichern. Secure Safe nennt sich der neue Service, den die ZKB in Zusammenarbeit mit DSwiss, dem Hersteller des Produktes, anbietet. Das digitale Schliessfach basiert auf dem SaaS-Prinzip und ist neu Teil der E-Banking Dienstleistungen der ZKB.
Mit Secure Safe will die ZKB ihren Kunden die Möglichkeit bieten, ihre Bankbelege online speichern zu können – länger als die bisher üblichen zwei Jahre, wie es für E-Banking-Kunden derzeit möglich ist. Dies hat Roger Huber von der ZKB heute an einem Medienanlass bekannt gegeben. Die ZKB bietet den Service im ersten Jahr für ihre Privatkunden kostenlos an, ab dem zweiten Jahr kosten 20 GB Speicher 48 Franken im Jahr. Geschäftskunden können Secure Safe derzeit nicht nutzen.
Hohe Sicherheit
Was die Sicherheit betrifft, pocht DSwiss auf Schweizer Qualität: "Die Daten sind in bankenkonformen Rechenzentren gespeichert, bleiben also in der Schweiz und die Software ist von uns selbst entwickelt", erklärte ein technischer Vertreter von DSwiss. Die Sicherheit habe einen sehr hohen Stellenwert, da jedes Dokument einzeln verschlüsselt werde. Ein "Inter-Safe-Hacking" soll daher ausgeschlossen werden.
Secure Safe erlaubt neben der Aufbewahrung von Bankbelegen auch die sichere Aufbewahrung digitaler Daten und Passwörter. Das Produkt ist unter dem Namen Data Inherit seit Sommer 2009 auf dem Markt, im Herbst 2010 wurde das Produkt unter dem neuen Namen Secure Safe mit erweiterten Funktionen lanciert. Bestehende Secure-Safe-Kunden, die das Produkt nun neu für ihr ZKB-Konto nutzen wollen, können ihren digitalen Safe mit ihrem ZKB-Konto verbinden.
Zukunftspläne
Zukünftig plant DSwiss, auch andere Schweizer Banken von Secure Safe zu überzeugen. Zudem soll eine Android-App folgen. Eine App für iOS-Geräte gibt es bereits. Auch Secure Safe für Teams und eine sogenannte Data Purse für eZürich stehen in der Pipeline.
Schweizer KMUs buhlen um erfahrene KI-Fachkräfte
Swisscom darf Preisobergrenze für Glasfasernetz nicht erhöhen
Asos bestätigt Datenleck nach gefälschter Push-Nachricht
Wieso nicht auch alltägliche Probleme maximal optimieren
Markt für OLED-Monitorpanels wächst um fast 80 Prozent
Update: Auch Berner Pensionskassen melden einen Cyberangriff
Ricardo meldet Datenabfluss bei 890'000 Userkonten
Zertifikate sicher verwalten, Risiken früh erkennen
Finma aktualisiert Anforderungen an Video- und Online-Identifizierungen für Banken