Kampf dem Elektroschrott
Das Recycling von Kunststoffen ist bislang weniger gebräuchlich als etwa bei Metallen oder anderen Wertstoffen. Die TCO-Certified-Edge-Zertifizierung soll das ändern. Um das Nachhaltigkeitszertifikat zu erhalten, muss ein Produkt einen Recycling-Kunststoff-Anteil von mindestens 85 Prozent aufweisen.
Das Produktzertifizierungsunternehmen TCO Development hat eine neue Nachhaltigkeitszertifizierung für Monitore lanciert. Mit der "TCO-Certified-Edge-Zertifizierung" zeichnet das Unternehmen Produkte aus, die mit "hervorragenden Nachhaltigkeitsattributen" aufwarten können, wie Presseportal berichtet.
TCO kündigte jetzt die ersten Produkte an, die mit einem Mindestanteil von 85 Prozent an Recycling-Kunststoff die neue Zertifizierung erhalten. Bei den zertifizierten Produkten handelt es sich um Monitore von Lenovo. Eine vollständige Liste der zertifizierten Produkte stellt TCO auf seiner Webseite zur Verfügung.
Nachhaltigkeitsvorteile durch zertifzierte Produkte
Die zunehmende Verarbeitung von recycelten Materialien bei IT-Produkten sei ein positiver Schritt in Richtung grösserer Verbraucherverantwortung und ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen die Elektroschrott-Krise, wie Stephen Fuller, Business Area Manager für Monitore bei TCO Development erklärt. "Der Mindestanteil von 85 Prozent ist hoch gesteckt, aber nicht unrealistisch. Es gibt immer mehr Initiativen innerhalb der Industrie und auch der Zugang zu recycelten Materialien hat sich verbessert."
Zertifizierte Monitore würden den Käufern klare Nachhaltigkeitsvorteile bieten. Es werden weniger Rohstoffe benötigt und die Luftverschmutzung sowie die CO2-Emmisionen sind geringer als bei der Erstgewinnung und Herstellung. Zudem gelangen weniger Stoffe in den Abfallstrom.
Neben Monitoren zertifiziert TCO Development auch Notebooks, Tablets, Smartphones, Desktops, All-in-One-PCs, Projektoren und Headsets. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Stockholm, Schweden.
Filme vs. Realität
KI-Souveränität ist für viele Länder eine Illusion
Wie KI den Entwicklungsprozess statt nur den Code verändert
Ruag will bis zu 25 IT-Stellen abbauen
Mehr als ein Supercomputer
Schweizer KI Apertus und Protons KI-Assistent Lumo spannen zusammen
Photovoltaikanlagen der Schweiz stellen systemrelevantes Risiko dar
KI-Ausgaben in Europa steigen bis 2030 auf 470 Milliarden US-Dollar
LLB reduziert Aufwand für Risikoauswertungen um 90 Prozent