Micronas leidet unter schwachem Yen
Micronas kann trotz niedrigem Yen-Kurs den Umsatz steigern. Hingegen brach der Gewinn ein. Das Unternehmen blickt dennoch positiv auf das Geschäftsjahr 2014.
Der Halbleiterhersteller Micronas kann trotz Yen-Schwäche wieder zulegen. Im ersten Quartal konnte der Umsatz um 7,4 Prozent auf 40,2 Millionen Schweizer Franken gesteigert werden, teilte das Unternehmen heute mit.
Der EBIT lag bei 0,9 Millionen Franken und konnte im Vergleich zum Vorjahresquartal fast verdoppelt werden. Der Reingewinn brach jedoch von 1 Million auf 0,4 Millionen Franken ein.
Künstlich tiefer Yen verhagelt das Geschäft
Die 2013 von der japanischen Regierung eingeleitete Verbilligung des Yen belaste die Margen von Micronas sehr, wie das Unternehmen schreibt. In den Vorquartalen mussten daher Verluste hingenommen werden. Der Negativtrend ist nun durchbrochen worden.
Zusätzlich berichtet Micronas über positive Entwicklungen, so konnte die Auslastung der Freiburger Fertigungsanlagen von 80 auf 85 Prozent erhöht werden. Bei anhaltend niedrigem Yen-Euro-Kurs rechnet Micronas den Umsatz auf circa 80 Millionen Franken steigern zu können, nachdem zuletzt noch 78 Millionen Franken prognostiziert wurden.
Die EBIT-Marge für das Jahr wird sich voraussichtlich im unteren einstelligen Prozentbereich bewegen, da nicht mit einer Verteuerung des Yen zu rechnen sei.
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